An diesem einmaligen Poesienachmittag der „Seelenwegbilder“ wird die Renaissance der klassisch-deutschen Sprache direkt erlebbar. Denn viele Dichter und Denker hatten konkrete weltverändernde Visionen und materialisierten diese in ihren Werken. Besonders zukunftsweisend – und seiner Zeit um mehr als 200 Jahre voraus – war der visionäre Dichter Friedrich Hölderlin (1770 – 1843). Er war der erste westliche Dichter, der mit mythischer Sicht auch Indien, den Indus und den Ganges erwähnte und über diesen großen Bogen die Antike mit der Neuzeit (und heutigen Wendezeit) verband.
Armin Risi:
„In meinen Vorträgen spreche ich über die Themen meiner Sachbücher. Aber die poetischen Inhalte sind nicht weniger revolutionär. An diesem Nachmittag spreche ich über den Paradigmenwechsel und unsere persönlichen Aufgaben in der heutigen Zeit auf eine Weise, wie ich dies noch nie getan habe, nämlich aus einer poetisch-visionären Sicht.“