Bei diesem einmaligen Poesie-Erlebnis wird die Renaissance der klassisch-deutschen Sprache lebendig und direkt spürbar. Inspirierte Poesie ist mehr als Literatur: Sie kann Zeitqualität verdichten, innere Bilder wecken und Zusammenhänge sichtbar machen, die sich der gewöhnlichen Begriffssprache entziehen.
Denn nicht alles lässt sich rein analytisch erfassen.
Manche Zusammenhänge erschließen sich erst durch Bilder, Klang, Rhythmus und eine Sprache, die tiefer reicht als bloße Information. Genau hierin liegt der Kraft der Seelenwegbilder.
Die „nicht-prosaische“ Sprache eröffnet Dimensionen der Wahrnehmung, der Schönheit und der verborgenen Bedeutungen, die heute weitgehend verkannt werden.
Die Dichter und Denker aller Zeiten gaben mit ihrer sprachlichen Kunst inneren Bildern eine Form, um die Menschen zu berühren und das Menschliche zu fördern – als Ausdruck einer schöpferischen Visualisierung des Wandels in der Welt, der im persönlichen Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln beginnt.
Armin Risi ist vielen Menschen durch seine Sachbücher und Vorträge bekannt. In diesem Seminar tritt eine andere, ebenso wesentliche Seite seines Wirkens in den Vordergrund: die poetisch-visionäre.
DAS SEMINAR
In zwei Videos (und mit der Seminarunterlage) führt Armin Risi durch zentrale Gedanken und Texte der Seelenwegbilder. Dieses Seminar gibt eine Einführung in die faszinierende Welt der poetischen (metrischen) Sprache und der ent-sprechenden Inhalte. Wir erleben die Renaissance der klassisch-deutschen Sprache mit aktuellem Bezug und im Bogen der Aufbruchzeit vor rund 250 Jahren (Sturm und Drang; Klassik; Romantik), in der die Keime für die heutige Wendezeit gesetzt wurden.
Sie erhalten Einblicke:
in die spirituelle Dimension von Poesie,
in den Paradigmenwechsel der heutigen Zeit,
in persönliche Dimensionen der Reinkarnation,
in die Renaissance der klassisch-deutschen Sprache – wie Sprache wieder zu einem Träger von Tiefe, Schönheit und geistiger Schau werden kann,
in das Werk des idealistisch-visionären Dichters Friedrich Hölderlin (1770-1843): Er war der erste westliche Dichter, der mit mythischer Sicht auch Indien, den Indus und den Ganges erwähnte. Armin Risi lässt diese damaligen "Keime" in Hölderlins Werk weiterwachsen und aufblühen.
Gerade in einer Zeit, in der Sprache oft verkürzt, beschleunigt und verflacht wird, kann Poesie zu einer Erinnerung werden: an Tiefe, an Sinn, an den persönlichen Seelenplan und an unseren Weg im Zyklus der Zeiten.
Der ursprünglich live gehaltene Poesienachmittag wurde sorgfältig nachbearbeitet und steht nun als Online-Seminar in zwei Videos (zu je ca. 90 Minuten) zur Verfügung.
Poesie kann eine Brücke sein: zwischen Denken und Schauen, zwischen Sprache und innerem Bild, zwischen Zeitgeschehen und Seelenweg.
„Welt der Poesie: Seelenwegbilder“: Armin Risi eröffnet einen besonderen Zugang zur heutigen Wendezeit und erinnert an die Kraft von inspirierter Sprache und Poesie.